Sportmedizin
Die Sportmedizin ist ein rasant wachsender Zweig innerhalb der medizinischen
Fachrichtungen. Sportmediziner müssen ein besonders breit angelegtes medizinisches Wissen haben, was aber in
Schlüsselbereichen durchaus auch in die Tiefe gehen kann und muss. So spielen insbesondere die Anatomie und einige
Aspekte der inneren Medizin eine große Rolle im Rahmen der Sportmedizin. Ein Sportmediziner muss um die körperliche
Anatomie wissen. Insbesondere die Mechanik und Versorgung des aktiven Bewegungsapparats ist dabei vordergründig zu
nennen. Aus dem Bereich der inneren Medizin sind es natürlich Stoffwechselvorgänge, die für die Sportmedizin
interessant sind. Aber auch der Einfluss bestimmter Erkrankungen auf den Körper und sein Leistungsfähigkeit,
sowie auf Regenerationsprozesse gehören zum Grundwissen eines jeden Sportmediziners.
Sportmediziner sind sowohl für Breitensportler und Leitungssportler verantwortlich und
spielen in beiden Bereichen eine wichtige Rolle. Allgemein nimmt die Bedeutung der Sportmedizin insofern zu, weil
immer mehr Menschen sich dazu entscheiden, aktiv zu werden. Viele Breitensportler entdecken gerade im gehobenen
Alter ihre Begeisterung für Sport, weil sie einfach fitter werden und sich ein subjektiv jüngeres und tatsächlich
gesünderes Lebensgefühl erwerben. Oftmals haben diese Menschen jahrelang keinerlei oder kaum nennenswert Sport
getrieben. Dies liegt dann in aller Regel daran, dass man sich bis dato fit gefühlt hat und von Berufswegen her
kaum oder nur höchst einseitig körperlich gefordert wurde. Um hier frühe Sportschäden oder dergleichen durch zu
intensives Training zu vermeiden, sollte man auch als Breitensportler einen Sportmediziner konsultieren
(Fitnesstest, Empfehlungen für Training und Ernährung). Gerade langjährige Sportmuffel neigen nicht selten dazu,
sich zu viel aufzubürden und trainieren im Zuge dessen auf ungesunde Art und Weise. Überbelastung, nachlassende
Motivation oder Sportschäden durch Überbelastung können die Folge sein und nachhaltiges Training im Keim ersticken.
Da sei dann ein Sportmediziner vor, der mit Rat und Tat zur Seite steht!
Im Profisport kommt Sportmedizinern natürlich eine gehobene Bedeutung zu. Engmaschige
Betreuung in Training und Regeneration sowie bestmögliche Therapie nach einem Sportunfall gehören hier zu den
Kernpunkten. So manch renommierte Sportklinik hatte schon den einen oder anderen bekannten Profifußballer in ihrer
Obhut gehabt. Ein hochklassiger Profisport, wie er heute vorliegt, wäre ohne entsprechende medizinische Betreuung
und Forschung kaum denkbar.
Schlussendlich bleibt festzuhalten, dass nicht nur erfreulicherweise wieder zunehmend mehr
Sport betrieben wird. Dies geschieht auch mit mehr Ernsthaftigkeit, sodass in vielen Einzelfällen die Grenzen
zwischen Breitensport und Profisport verschwinden. So können viele Freizeitsportler schon durchaus als semi
professionell angesehen werden. Gerade diese Zielgruppe profitiert von den Erkenntnissen der Sportmedizin, sofern
sie ihre Dienste in Anspruch nimmt.
Es bleibt jedem Leser nur eines zu Wünschen: Gut Sport!
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